Sollten die Kompressionsstrümpfe auch nachts getragen werden?

Es gibt in den medizinischen Leitlinien keine klare Bewertung dazu, ob Kompressionsstrümpfe auch nachts getragen werden sollen.

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Sollten die Kompressionsstrümpfe auch nachts getragen werden?

Es gibt in den medizinischen Leitlinien keine klare Bewertung dazu, ob Kompressionsstrümpfe auch nachts getragen werden sollen. (Laut Leitline kann es in Einzelfällen sogar notwendig sein, nachts eine Eigenbandage zu tragen). Es gibt jedoch gewissen Kriterien, bei denen eine Kompressionsversorgung in der Nacht wirksam sein könnte. Wenn Dein Ödem in der Nacht schlimmer wird, als es am Tag war und Du sogar nachts mit Spannungsgefühlen bzw. –schmerzen aufwachst, kann es hilfreich sein, auch nachts Kompressionsstrümpfe zu tragen oder Dich zu wickeln. Angenehmer als Wickel oder Deine normalen Kompressionsstrümpfe ist das Produkt JOBST® Relax. Dieser flachgestrickte Kompressionsstrumpf wurde speziell für Nacht- und Ruhephasen entwickelt und lässt sich sehr angenehm beim Schlagen und Relaxen tragen. Erfahre hier mehr zum JOBST Relax®.

Wie bekomme ich den JOBST® Relax?

Der JOBST® Relax dient zur nächtlichen Kompression.

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Wie bekomme ich den JOBST® Relax?

Der JOBST® Relax Kompressionsstrumpf ist zwar ein medizinisches Hilfsmittel, jedoch hat er noch keine Hilfsmittelnummer und ist somit nicht im Hilfsmittelverzeichnis, dem Leistungsangebot der Krankenkassen, mit aufgenommen. Somit besteht keine Leistungspflicht der Krankenkasse und ihr ist es im Einzelfall überlassen, eine Kostenübernahme zu genehmigen oder abzulehnen. Entweder kommt man nun privat für die Kosten des Hilfsmittels oder es besteht auch die Möglichkeit, sich den JOBST® Relax als „Nachtkompression“ vom Arzt verordnen zu lassen und über das Sanitätshaus einen Kostenvoranschlag bei der Krankenkasse einreichen.

Eine Beantragung der Hilfsmittelnummer ist für dieses Produkt in Planung. Einen Zeitpunkt kann man bisher nicht nennen.

Wann macht eine kombinierte Kompressionsversorgung Sinn?

Es ist möglich, eine sogenannte „mehrteilige“ Kompressionsversorgungen zu tragen.

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Wann macht eine kombinierte Kompressionsversorgung Sinn?

Es ist möglich, eine sogenannte „mehrteilige“ Kompressionsversorgungen zu tragen. Zum Beispiel kann man eine Bermuda-Hose mit Oberschenkelstrümpfen oder eine Capri-Hose mit Kniestrümpfen kombiniert tragen.  Diese Versorgungen haben zum Beispiel den Vorteil, dass das Anziehen vereinfacht wird. Was sich in Deinem Fall am besten eignet und (medizinisch) sinnvoll ist, kannst Du am besten mit Deinem Arzt oder Deinem Sanitätshaus besprechen.

Wie viele Kompressionsstrümpfe kann ich im Jahr bekommen?

Bei mittelgradiger Beanspruchung gewährleisten die medizinischen Kompressionsstrümpfe grundsätzlich eine Wirksamkeit für ein halbes Jahr.

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Wie viele Kompressionsstrümpfe kann ich im Jahr bekommen?

Bei mittelgradiger Beanspruchung gewährleisten die medizinischen Kompressionsstrümpfe grundsätzlich eine Wirksamkeit für ein halbes Jahr. Daraus ergibt sich eine grundsätzliche Notwendigkeit von 2 Versorgungen im Jahr. Bei Hilfsmitteln, worunter auch Kompressionsstrümpfe fallen, ist jedoch eine Mehrfachausstattung z.B. aus hygienischen Gründen möglich. Da die Kompressionsstrümpfe bei Lymphödem und Lipödem in der Regel täglich getragen werden sollen, ist hier eine Mehrfachausstattung von je einer Wechsel-Versorgung pro Halbjahr medizinisch notwendig. So kommt man schon auf vier Kompressionsversorgungen grundsätzlich pro Jahr, wenn man die Strümpfe angemessen und täglich trägt, die für eine ausreichende Behandlung notwendig sind. Bei vorzeitigem, nutzungsbedingtem Verschleiß oder aus krankheitsbedingten Gründen (z. B. Formänderung des Beins) können neue Kompressionsstrümpfe auch schon früher als nach sechs Monaten notwendig sein. Dann kann der Arzt aus diesen Gründen ein neues Rezept ausstellen (z.B. „Folgeversorgung aufgrund besonderer Beanspruchung“). Wenn Du die Kompressionsstrümpfe wirklich konsequent trägst und sie gemäß den Anleitungen Deines Sanitätshauses pflegst, kann Dein Arzt Dir Kompressionsstrümpfe in ausreichender Menge verordnen und die Krankenkasse kann guten Gewissens die Kosten dafür übernehmen. Denn dann sind die Kompressionsstrümpfe sinnvoll eingesetzt und beugen weit schlimmere Komplikationen und Krankheiten vor.

Meine Versorgung wurde von der Krankenkasse abgelehnt, was kann ich tun?

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Meine Versorgung wurde von der Krankenkasse abgelehnt, was kann ich tun?

Da wir nicht genau wissen, aus welchem Grund Dein Antrag abgelehnt wurde, können wir Dir hierzu nichts genaues sagen. Es besteht jedoch grundsätzlich die Möglichkeit als Versicherter der Krankenkasse Widerspruch einzulegen, dann würde Dein Antrag noch mal geprüft werden. Bis zu einem Monat nach Eingang der Ablehnung kann man Widerspruch einlegen, bei fehlender Rechtsbelehrung sogar bis zu einem Jahr danach. Weitere Informationen und Details zum Widerspruchsverfahren kannst du zum Beispiel in dem Leitfaden von Hartmann Rechtsanwälte finden (http://www.hartmann-rechtsanwaelte.de/uploads/media/Leifaden_zur_Hilfmittelversorgung_Zuhause_gut_versorgt.pdf) oder Dein Arzt oder Sanitätshaus greifen dir bei dem Widerspruchsverfahren unter die Arme.

Kann ich ein Lymphödem heilen?

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Kann ich ein Lymphödem heilen?

Es ist gibt keine bekannte Heilmethode für Lymphödeme, jedoch können die Symptome behandelt werden.
Die Komplexe Physikalische Entstauungstherapie (KPE) trägt dazu bei, einen bestmöglichen Behandlungserfolg zu erreichen. Weder durch Medikamente, noch durch  andere Behandlungsmethoden (Ausnahmen gibt es immer) werden so gute Fortschritte und Ergebnisse wie bei der KPE erzielt. Mehr dazu erfährst du unter unserer Rubrik „Therapiemöglichkeiten“.

 

Woher weiß ich, welches Hilfsmittel für mich geeignet ist?

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Woher weiß ich, welches Hilfsmittel für mich geeignet ist?

Grundsätzlich dienen orthopädische Hilfsmittel dazu, den Erfolg einer Krankenbehandlung zu sichern, einer drohenden Behinderung vorzubeugen oder zum Beispiel Krankheiten zu verhüten und Verschlimmerung zu vermeiden.

Bei den Erkrankungen Lymphödem und Lipödem werden als Hilfsmittel typischerweise „Hilfsmittel zur Kompressionstherapie“ eingesetzt. Medizinische Kompressionsstrümpfe sind die dafür in den meisten Fällen genutzten Hilfsmittel. Die Kompressionsstrümpfe sind dafür da, einen äußeren, flächigen Druck auf das Gewebe auszuüben, um der Ausbildung von Ödemen vorzubeugen und den venösen Rückfluss bzw. Lymphabfluss zu unterstützen.

Bei der Behandlung von Lymphödemen und Lipödemen kommen gemäß den medizinischen Leitlinien in der Regel flachgestrickte Kompressionsstrümpfe nach Maß gefertigt zur Anwendung. Die Eigenschaften einer Flachstrick-Kompressionsversorgung im Gegensatz zu einem sogenannten „Rundstrick-Kompressionsstrumpf“ sind zum Beispiel, dass durch das andere Herstellungsverfahren anatomische Formen abgebildet werden können, da Masche für Masche gestrickt wird. Gerade wenn die Maße des Betroffenen große Kalibersprünge aufweisen oder Hautlappen aufzuweisen sind, kommen die Rundstrick-Versorgungen an ihre Grenzen.

 

 

Wann ist MLD kontraproduktiv?

MLD ist auf Grund von Kontraindikationen nicht immer ratsam...

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Wann ist MLD kontraproduktiv?

Die Manuelle Lymphdrainage sollte nur von einem zertifizierten Lymphtherapeuten durchgeführt werden, da diese auf Grund von Kontraindikationen nicht immer ratsam ist. Durch die MLD werden, wie bereits oben beschrieben, große Wassermengen in den Blutkreislauf geleitet. Dadurch steigt die Belastung des Herzens deutlich an. Ist das Pumporgan gesund und kräftig genug, bewältigt es diese Zusatzarbeit problemlos. Liegt aber eine Schwäche (Herzinsuffizienz) vor, kann die erhöhte Belastung zur Gefahr werden. Deshalb ist der regelmäßige Besuch bei einem zertifizierten Lymphtherapeuten von großer Bedeutung.

Nimmt mein Risiko für Lymphödeme mit der Zeit ab?

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Nimmt mein Risiko für Lymphödeme mit der Zeit ab?

Solange wie die Lymphgefäße beschädigt werden (z.B. Operation, Strahlung oder Trauma), hast Du lebenslang ein Risiko plötzlich betroffen zu sein. Das heißt, je länger Du keine Symptome mit verletzten Lymphgefäßen hast, desto geringer ist das Risiko überhaupt Symptome zu entwickeln. Dennoch gibt es immer ein gewisses Risikoniveau. Beispielsweise zeigt sich ein durch Bestrahlung herbeigeführtes Lymphödem erst nach 1-2 Jahren nach der Behandlung. Es kann aber auch sein, dass es erst nach 10  Jahren auftritt.
Es ist wichtig zu wissen, dass Du immer ein Risiko in Dir trägst. Viele Patienten entwickeln erst Jahre später Symptome, nachdem die Erkrankung aufgetreten ist. Sei deshalb immer sorgsam, achte auf Anzeichen und Symptome und versuche Gewohnheiten niederzulegen, die das Risiko erhöhen. Wie immer solltest Du Dich von Deinem Lymphtherapeuten über spezifische Empfehlungen beraten lassen.

 

Gibt es Operationen, die ein Lipödem heilen können?

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Gibt es Operationen, die ein Lipödem heilen können?

Das Lipödem kann nicht geheilt werden. Man kann lediglich die Fettgewebsvermehrung durch eine Liposuktion behandeln. Die  anderen Symptome wie  Flüssigkeitsansammlung im Gewebe, orthostatische Ödeme, Bildung von blauen Flecken und Hämatomen, Berührungs- und Druckempfindlichkeit bis hin zu chron. Schmerzen können nicht operativ geheilt werden diese bedürfen langfristig  therapeutsiche Aufmerksamkeit

Für weitere Informationen zu dieser operativen Behandlungsmethode möchten wir dich gerne auf unsere Rubrik „Therapie operativ“ leiten.

 

Kann ich einem Lipödem vorbeugen?

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Kann ich einem Lipödem vorbeugen?

Die genauen Ursache eines Lipödems sind noch nicht vollständig greifbar. In den meisten Fällen wird es durch einen Umschwung des Hormonhaushaltes im Körper verursacht, z.B. in der Pubertät, in der Schwangerschaft oder in den Wechseljahren. Was in jedem Fall wichtig ist, ist dass man durch gesunde Ernährung und Sport vital und im Normalgewicht bleibt. Außerdem sollte starke Gewichtszunahmen in kurzer Zeit z.B. in der Schwangerschaft oder bei Schilddrüsenerkrankungen vermieden werden.

 

Ich suche Therapiebegleiter in meiner Nähe!

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Ich suche Therapiebegleiter in meiner Nähe!

Es gibt verschiedene Quellen, bei denen du Adressen von Ärzten Lymphtherapeuten, Sanitätshäuserun und lymphologischen Fachkliniken finden kannst. Unter unserer Rubrik „weiterführende Adressen“ sind einige Adressen aufgeführt. Zudem kannst du zum Beispiel auch auf folgende Adressquellen zurückgreifen:

Ärzte:


Lymphtherapeuten:

Kliniken:

 

Was soll ich nach der Diagnose Lymphödem / Lipödem machen?

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Was soll ich nach der Diagnose Lymphödem / Lipödem machen?

Wenn Deine Diagnose Lymphödem oder Lipödem lautet, solltest Du einen Lymphtherapeuten aufsuchen, um mit ihm gemeinsam Deinen Therapieplan zu besprechen Wenn Dir keine Manuelle Lymphdrainage vom Arzt verordnet wurde, du aber ein Rezept für Kompressionsstrümpfe bekommen hast, suchst Du Dir zunächst ein Sanitätshaus in der Nähe. Hier wirst Du zu Deiner individuellen Kompressionsversorgung beraten und über weitere Schritte aufgeklärt.

Bis dass Du Deinen Lymphtherapeuten oder Dein Sanitätshaus aufsuchen kannst, solltest Du versuchen, die betroffene Körperstelle sauber und trocken zu halten. Benutze eine gute Feuchtigkeitscreme, um Trockenheit und Rissen vorzubeugen. Trockene, rissige Haut kann eine Eintrittsstelle für Bakterien sein und somit das Infektionsrisiko erhöhen. Du solltest auch, wenn möglich, die betroffene Körperpartie hochlagern. Wenn Du beispielsweise mit einem Armlymphödem diagnostiziert wurdest und auf den Termin bei deinem Lymphtherapeuten wartest, kannst Du versuchen Deinen Arm hochzulegen und auf einem weichen Kissen auf der Herzebene zu schlafen. Dies kann Deine Schwellung in der Nacht reduzieren. Die Schwellung gering zu halten kann das Komplikationsrisiko vermindern, aber ersetzt nicht den Besuch beim Lymphtherapeuten.

Ich bin ein Krebspatient, wie kann ich mein Risiko für ein Lymphödem einschätzen?

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Ich bin ein Krebspatient, wie kann ich mein Risiko für ein Lymphödem einschätzen?

Krebspatienten tragen verschiedene Risiken für Lymphödeme mit sich. Diese sind abhängig von der Art der Operation, vom Zeitraum, die seit dem Eingriff verging (Monate/Jahre) und davon, ob eine Strahlentherapie stattgefunden hat.

Allgemeine Risiken für Krebspatienten sind: 

  1. Operationen: Operationen erhöhen die Gefahr, da Lymphgefäße durchtrennt werden können während die Chirurgen in den Körper eindringen, um den Krebs zu entfernen. Je umfangreicher der Eingriff, desto höher die Gefahr, dass dadurch mehr Lymphgefäße und –knoten durchtrennt werden können
    Wurde eine Sentinel-Lymphknoten-Biopsie durchgeführt, erhöht dies die Gefahr etwas mehr. Wenn der Krebs in diesen Knoten gefunden wurde, werden der Onkologe und der Chirurg entscheiden müssen, ob weitere Lymphknotenentnahmen notwendig sind. Entscheidend sind auch die Ergebnisse der Sentinel-Lymphknoten-Biopsie für eine Chemotherapie bzw. Bestrahlung.
    Wenn Du eine vollständige Lymphknotenbiopsie hast, durchtrennt dies viele andere Lymphgefäße. Du hast ein höheres Risiko ein Lymphödem zu entwickeln, wenn Dir mehrere Lymphknoten entfernt werden, als wenn Dir nur wenige entfernt werden.
  2. Strahlentherapie: Die Strahlentherapie tötet Krebszellen, kann aber auch die kleinen empfindlichen Lymphgefäße zerstören. Die Strahlentherapie ist ein anderer unabhängiger Risikofaktor für ein Lymphödem.
  3. Tumorgröße: Wenn Du einen Tumor hast (gut- oder bösartig), kann dieser wachsen und Druck auf das umliegende Gewebe ausüben. Das kann bedeuten, dass der Tumor auf die Nerven und Lymphgefäße drückt und so in sie hineinwächst.

Wenn Du operiert wurdest und Dich gleichzeitig einer Strahlentherapie unterzogen hast, dann trägst Du ein höheres Risiko für Lymphödeme in Dir, als wenn Du nur eins von beiden hast.

Du musst wissen, dass es keine Garantie dafür gibt, einem Lymphödem vorzubeugen. Eine Frühdiagnose und eine Therapie sind der Schlüssel zur Prävention von langfristigen Komplikationen.

Kann ich ein Lipödem heilen?

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Kann ich ein Lipödem heilen?

Es ist gibt keine bekannte langfristige Heilmethode für Lipödeme, jedoch können die Symptome behandelt und der Zustand deutlich verbessert werden.
Um die Bildung der erhöhten Gewebeflüssigkeit und damit die  Entstehung der orthostatischen Ödeme in den Griff zu bekommen sollte die konservative Komplexe Physikalische Entstauungstherapie an erster Stelle stehen. Wenn Krankheit soweit fortschreitet das die Mobilität und Lebensqualität stark eingeschränkt werden, kann man in Abstimmung mit dem Arzt auch über eine Liposuktion nachdenken. Wichtig ist aber zu wissen– mit der Liposuktion wird nur überschüssiges Fettgewebe entfernt die Ursache für diese Fettgewebsvermehrung oder Veränderung und die Tendenz Blaue Flecken oder z.B. Ödeme zu bilden bleibt in den meisten Fällen bestehen und sollte auch langfristig konservativ therapiert werden. Man kann auch über einen operativen Eingriff (Liposuktion) nachdenken bzw. sich dazu von einem Arzt beraten lassen. Wichtig ist, dass durch die Therapie das Fortschreiten der Erkrankung aufgehalten wird, die Symptome verbessert werden und man an Lebensqualität gewinnt. Mehr dazu erfährst du unter unserer Rubrik „Therapiemöglichkeiten“.

 

Wer sollte mich diagnostizieren?

Es kann manchmal schwierig sein, eine korrekte Diagnose zu erhalten...

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Wer sollte mich diagnostizieren?

Der erste Gang ist typischerweise zum Hausarzt. Hier kannst Du Deine Symptome beschreiben und schon mal einordnen lassen, ob diese auf ein Lymphödem oder ein Lipödem hinweisen. Einen Facharzt für die Lymphologie, einen sogenannten „Lymphologen“ gibt es leider nicht. Jedoch bist Du meist bei Ärzten, die ihren Schwerpunkt auf Gefäßerkrankungen, die Haut und Stoffwechselerkrankungen gesetzt haben, gut aufgehoben. Dazu gehören vor allem Phlebologen, Gefäßchirurgen, Angiologen, Internisten und Dermatologen. Zudem kannst du in unserer Rubrik „weiterführende Adressen“ eine Liste von Ärzten finden, die eine Weiterbildung für Lymphologie gemacht haben oder einer Gesellschaft bzw. einem Verband für Lymphologie angehören. Diese Adressen bekommst du auch hier her (dies ist ein Auszug möglicher Quellen):

 

Kann ich einem Lymphödem vorbeugen?

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Kann ich einem Lymphödem vorbeugen?

Es ist wichtig zu verstehen, dass es keine Garantie dafür gibt, die Entstehung eines Lymphödems zu verhindern. Wichtig ist es, Symptome zu beobachten und sobald diese anhalten, zum Arzt zu gehen und das untersuchen zu lassen. Je schneller die Therapie, z.B. mittels Lymphdrainage, eingeleitet wird, desto weniger hat das Lymphödem die Chance, sich zu manifestieren und man hält das Ödem relativ gut im Griff. Weitere Informationen findest Du hier.

 

Gibt es Operationen, die ein Lymphödem heilen können?

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Gibt es Operationen, die ein Lymphödem heilen können?

Es gibt tatsächlich Möglichkeiten, das Lymphödem operativ zu behandeln. Gemäß medizinischer Leitlinie sollte jedoch vor einer operativen Therapie die konservative Therapie, ambulant oder stationär, für eine Dauer von mindestens sechs Monaten angewandt werden. Eine operative Therapie sollte dann in Betracht gezogen werden, wenn der Leidensdrucks trotz ausreichender konservativer Therapie bestehen bleibt oder sogar größer wird oder wenn eine Zunahme von sekundären Gewebeveränderungen aufzuweisen ist.

Für weitere Informationen zu den operativen Behandlungsmethoden beim Lymphödem möchten wir Dich gerne auf unsere Rubrik „Therapie operativ“ leiten.

 

Wie sieht die Therapie aus?

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Wie sieht die Therapie aus?

Um die Ödemkomponente beim Lipödem und beim Lymphödem zu managen, damit Schmerzen zu reduzieren und Beweglichkeit zu gewinnen, ist die wirksamste Behandlungsform gegenwärtig die KPE. Die komplexe physikalische Entstauungstherapie (KPE) besteht aus vier Elementen, die alle gleichermaßen dazu beitragen, einen bestmöglichen Behandlungserfolg zu erreichen. Langfristig werden weder durch Medikamente, noch durch Operationen (Ausnahmen gibt es immer) werden so gute Fortschritte und Ergebnisse wie bei der KPE erzielt.

 

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