7 Tipps für die Steigerung deines Wohlbefindens – speziell auch bei kälteren Jahreszeiten

Warst Du als Kind schon ein wenig anders - etwas moppelig? Hast Du in der Pubertät dann immer mehr zugenommen? Nach der Schwangerschaft wurde es dann noch mehr? Durch den Verlust eines Freundes hast Du dich mit Süßigkeiten und Fastfood betäubt? Warst Du immer sportlich und trotzdem immer etwas „mehr“? Sport war nie deine Leidenschaft und Dein gefühlter Stresspegel immer hoch? 

Jeder hat eine andere Geschichte und bei jedem kommen verschiedene Faktoren zusammen, warum zu der eigentlichen Diagnose „Lipödem“ oder „Lymphödem“ das ein oder andere Kilo hinzugekommen ist. Der Weg kann aber auch andersherum verlaufen, Dein Ödem kann auch durch Übergewicht entstanden sein. Dann wird von einem Adipositas assoziiertem Ödem gesprochen.  

Was war nun zuerst, das Huhn oder das Ei? Grundsätzlich gilt, Übergewicht tut Deinem Ödem nicht gut. Also schaue wo Du ansetzen kannst, damit es Deinem Körper, Deinem Geist und Deiner Seele gut geht. 

Gerade jetzt in den kälteren Jahreszeiten kommt noch das ein oder andere Fettpölsterchen hinzu. Im Winter bewegst Du Dich weniger und ziehst das Sofa dem Sportprogramm vor? Die ein oder andere Weihnachtsfeier mit deftigem Essen steht an? Regelmäßige Besuche auf dem Weihnachtsmarkt mit fettigem und süßen Schlemmereien kommen hinzu? Ist Dein Stresspegel deutlich angestiegen – gefühlt müssen noch 1000 Projekte privat und beruflich bis zum Jahresende erledigt werden? Ja, auch negativ empfundener Stress kann zu Übergewicht führen. Also achte auf Dich – das ganze Jahr und dann ganz besonders, wenn Du merkst, dass verschiedene Faktoren zusammenkommen, die Dir nicht gut tun.

Tipp 6 ÜBERLEGE DIR ALTERNATIVEN 

Die Weihnachtszeit liegt vor uns. Auf den Weihnachtsmärkten gibt es jede Menge Leckereien, die es in sich haben.  Glühwein, Schmalzkuchen, gebrannten Mandeln, Bratwurst und Co. haben sehr viele Kalorien. Heiße Maronen sind z.B. eine deutlich gesündere Nascherei. Natürlich kann man während der Weihnachtszeit auch mal schlemmen. Aber auch hier geht es um das Thema Achtsamkeit. Genieße in Maße und schwenke nicht ins Maßlose. Wenn Du weißt, dass du am Abend zum Weihnachtsmarkt gehst, kannst Du viell. noch einmal bewusster auf ein gesundes und nicht zu reichhaltiges Essen am Tag legen.  Auch zuhause müssen nicht immer Stollen, Nougat-Schokolade und andere Süßigkeiten vorrätig sein. Gesunde Alternativen sind Clementinen und Orangen, Nüsse, Trockenfrüchte und dunkle Schokolade. ISS BEWUSST MIT GENUSS!

Überlege Dir auch Alternativen beim Sport während der kälteren Jahreszeiten. Beispiel: Wäre für Dich das Hallenbad eine Alternative, wenn das Freibad geschlossen ist?  Schau, was Dir ansonsten zusagt. Die meisten Fitnessstudios und Vereine bieten Probestunden an. Viell. entdeckst Du auch eine neue Sportart, die Dir besonders gefällt. Übrigens ist es wichtig auch im Winter sich draußen zu bewegen. Beim Waldspaziergang reicherst Du besonders gut Dein Blut mit Sauerstoff an, stärkst Dein Immunsystem und erhascht noch den ein oder anderen Sonnenstrahl für Deinen Vitamin D-Spiegel. BLEIB IN BEWEGUNG!

Tipp 7 WARTE NICHT AUF DIE MOTIVATION

Fang jetzt an, genau jetzt, wenn Du diesen Text liest. Nicht morgen und nicht im Neuen Jahr. Wir haben oft die Neigung Dinge zu verschieben. „Ich muss erstmal neue Sportkleidung kaufen, dann kann ich anfangen.“ „Nächsten Montag fange ich an.“ Vorwände wie diese führen nur zum Verschieben. Es reichen schon kleine Übungseinheiten, damit Dein Körper, Dein Geist und Deine Seele genährt werden und Du Dich gut fühlst. Viell. ist hier direkt eine Übungseinheit für Dich dabei. Die Übung für die Mobilisation des Schultergelenks und -gürtels kannst Du kannst im Sitzen oder Stehen durchführen. STARTE JETZT!

Viel Spaß beim Ausprobieren und Umsetzen! 


Paul

Bei Paul wurde die Diagnose schwarzer Hautkrebs gestellt. Nachdem die Lymphknoten entfernt wurden, hat sich das Lymphödem im Arm entwickelt. Wie er seinen Arbeitsalltag als Anlagenmechaniker meistert, kannst Du Dir in seiner Geschichte anschauen.

Paul hat ein sekundäres Lymphödem im linken Arm. Die Diagnose wurde vor 3 Jahren gestellt.