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Brustkrebsmonat Oktober - Lymphödem nach Brustkrebs

Hallo Ihr Lieben!


Am 01. Oktober beginnt der internationale Brustkrebsmonat!


Innerhalb dieses Brustkrebsmonats gibt es vermehrt Aktionen durch Verbände wie beispielsweise Pink Ribbon, die sowohl auf das Thema Brustkrebs an sich aufmerksam machen, als auch Frauen dazu ermutigen wollen zur Vorsorgeuntersuchung zu gehen.


Ein Lymphödem entsteht als Folge der Behandlung des Brustkrebses, durch die Entfernung von Lymphknoten, die bereits von Krebszellen befallen sind. Dieser chirurgische Eingriff führt oftmals zur Unterbrechung und Einschränkung des Lymphflusses. Weiterhin kann auch eine Strahlentherapie das Lymphsystem und damit den Lymphfluss beeinträchtigen und das Risiko für die Entstehung eines Lymphödems erhöhen.
Bei ungefähr 42 % der Brustkrebspatientinnen entwickelt sich nach der überstandenen Akuttherapie ein Lymphödem.* Am häufigsten entsteht dieses nach dem Brustkrebs im Arm, da sich die Krebszellen in vielen Fällen zunächst auf die axillären Lymphkonten ausweiten.

Genau das ist auch Erika, 64 Jahre alt, passiert. Die Diagnose eines Lymphödems erhielt sie vor 20 Jahren, nachdem sie den Brustkrebs erfolgreich bekämpft hatte. Während der Bestrahlungstherapie entwickelte sich das Lymphödem bei Erika in der linken Hand und im Arm.


„So ein Lymphödem und das das entstehen kann, wusste ich von medizinischer Seite nicht.“, so Erika. Mit diesem Problem ist sie nicht alleine. Ein großer Teil der Brustkrebspatienten hat zuvor meist keine Ahnung, dass so etwas bei der Behandlung entstehen kann. Oftmals wissen die Betroffenen nicht einmal, dass es überhaupt existiert und was ein Lymphödem überhaupt ist.


„Was lässt sich da machen, wer kann mir da was zu sagen?“. Leider ist auch das ein verbreitetes Problem. Patienten wissen häufig gar nicht, was da eigentlich mit ihrem Körper passiert. Auch wenn Patienten von einem Arzt schwarz auf weiß bestätigt bekommen, dass sich bei ihnen ein Lymphödem gebildet hat, hilft das vielen nicht weiter und wirft nur neue Fragen auf, wie bei Erika: „Was auch schwierig war, weil ich nicht wusste, macht das ein Hautarzt, macht das meine Gynäkologin, macht das der Hausarzt?“
Trotz alledem ist vermutlich der schwierigste Teil die Diagnose Lymphödem und die damit chronische Krankheit zu akzeptieren.

„Also einmal habe ich lernen müssen, dieses, dieses Ding zu akzeptieren. Zu akzeptieren, dass der Krebs weg ist, aber dafür habe ich ein Lymphödem, was bleiben wird“, berichtet Erika in ihrer Patientengeschichte.


Erika geht seit einiger Zeit zwischen zwei und dreimal pro Woche zur Lymphdrainage und trägt unterstützend die Kompressionsversorgung JOBST® Elvarex®. Die Kompression hilft ihr auch Tätigkeiten auszuführen, die sie liebt, wie das Fotografieren und ermöglicht es ihr, das Lymphödem zu kontrollieren und sich nicht davon kontrollieren zu lassen.

 

Euer LymphCare Team

 

* https://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/basis-informationen-krebs/krebsarten/brustkrebs/erkrankungsverlauf.html
* https://www.gesundheit.gv.at/krankheiten/herz-kreislauf/lymphe/lymphoedem-nach-brustkrebsoperation

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