Superfoods - Was ist das?

Superfoods scheinen momentan ein „Must-have“ in jeder Küche zu sein. Egal ob Familie, Freunde oder Arbeitskollegen, jeder redet davon. Doch was ist ein Superfood eigentlich?

Superfoods sind Lebensmittel, die sich stark von herkömmlichen Lebensmitteln unterscheiden. Ein Superfood wird erst dann zu einem Superfood, wenn es regelmäßig und in recht großen Mengen in den Speiseplan integriert wird.

Stelle noch heute Deinen Speiseplan um und Du wirst in relativ kurzer Zeit merken, dass sich Dein Wohlbefinden, Deine Leistungsfähigkeit und Dein Energielevel stark verbessern. So geht’s:

1. Green Food

Wer kennt es nicht? Das grüne Blattgemüse:

  • Löwenzahn, Brennnessel
  • Gerstengras und Dinkelgras
  • Salate, Spinat, Sellerieblätter
  • Petersilie, Basilikum, Melisse

Ganz einfach ist das grüne Superfood in einem Smoothie oder in einem großen Salat zu genießen. 

 

2. Kreuzblütler

Kreuzblütler, was soll das sein? Hinter diesem Begriff steckt das Kohlgemüse: Brokkoli, Blumenkohl, Weißkohl, Rotkohl, Rosenkohl, Grünkohl und viele mehr. Aber auch Rucola, Rettich und Radieschen gehören zu den Kreuzblütlern.

Sie liefern alle reichlich Vitalstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Das Besondere dieser Pflanzenfamilie ist eine ganz spezielle Pflanzenstoffgruppe: Die sogenannte Glucosinolate. Diese verwandeln sich während des Verdauungsprozesses in entzündungshemmende und krebsfeindliche Stoffe.

 

3. Kürbiskerne

Kürbiskerne liefern von allen pflanzlichen Lebensmitteln am meisten Zink. 50 Gramm Kürbiskerne decken bereits den halben Magnesiumbedarf eines Erwachsenen, und kaum ein Lebensmittel wirkt sich derart heilend auf die Harnwege, die Blase und die Prostata aus wie Kürbiskerne.

Superfood

4. Traubenkerne

Wenn Du Trauben kaufst, dann nur welche mit Kernen. Kernlose Trauben sind viel zuckerreicher, da sie stark überzüchtet sind. Kernhaltige Trauben enthalten nicht nur weniger Zucker, sondern auch noch sekundäre Pflanzenstoffe.

Darüber hinaus wirken diese stark verjüngend, reparieren das Gewebe und die Haut, so dass sie auch gut bei Neurodermitis oder bei Allergien eingesetzt werden können.

Traubenkerne gibt es auch in Form von Traubenkernmehl zu kaufen, das man problemlos in Smoothies oder Müslis mischen kann.


5. Beeren

Eine Gruppe unter den Früchten ist– mit Ausnahme der Erdbeeren – nicht ganz so stark züchterisch verändert. Und das sind die Beeren. Enorme Mengen an Antioxidantien machen Beeren in Kombination mit grünem Blattgemüse zu den wahren Gesundheitsgaranten unserer Zeit.

Greife also, wann immer es möglich ist, zu Himbeeren, Brombeeren, schwarzen und roten Johannisbeeren, Stachelbeeren, Heidelbeeren oder den in den letzten Jahren wieder neu entdeckten Beeren wie Acai, Aronia und Goji.

6. Chia Samen

Chia Samen sind überdurchschnittlich reich an Antioxidantien, Proteinen, Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen. Sie haben das höchste Omega-3-Vorkommen überhaupt (über 18 Gramm pro 100 Gramm).

Darüber hinaus enthalten Chia Samen 10 Mal mehr Omega-3 als Lachs, 9 Mal mehr Antioxidantien als Orangen, 4 Mal mehr Eisen als Spinat, 5 Mal mehr Calcium als Vollmilch, 15 Mal mehr Magnesium als Brokkoli und 4 Mal mehr Ballaststoffe als Leinsaat.

Weiterhin sind in den Chiasamen Vitamin A und B, Kalium, Bor, Zink, Folsäure sowie lebenswichtige Aminosäuren enthalten.

 

7. Ingwer

Ingwer sollte am besten in  jedes Getränk gemixt werden. Egal ob Tee, Saft, Wasser oder Smoothie. Ingwer passt überall!

Für Ingwer-Tee mixen Sie einfach ein Stück rohen Ingwer mit heißem Wasser – fertig. Ingwer verleiht Schwung, Konzentration und Frische. Er vertreibt außerdem Übelkeit und manche Formen von Schmerz, wie zum Beispiel Kopfschmerzen, aber auch Muskelschmerzen.

Auch äußerlich kann der Ingwer eingesetzt werden und in Form von Ingwerölen und Ingweressig gegen Schuppen und Haarausfall wirken.

 

8. Mandeln

Die Mandel, klein aber Oho, ist eine kleine basische Schalenfrucht. Sie reift an einem Baum mit unglaublichen Fähigkeiten. Weder die Walnuss noch die Haselnuss schafft das, was die Mandel vollbringt:

  • Ein Fett von hoher Qualität aus hauptsächlich ungesättigten Fettsäuren
  • Dazu Ballaststoffe vom Feinsten, die für ein gesundes Magen-Darm-Milieu sorgen
  • Und eine Menge Vitalstoffe, so dass schon eine kleine Portion Mandeln am Tag zur Deckung des Magnesium-, Calcium- und Vitamin-B-Bedarfs beiträgt
Ingwer
Avocado

9. Avocado

Mein persönliches Superfood! Wenn Fett, dann Avocados. Avocados sind sehr ursprüngliche Früchte und ihr Fett ist vollkommen unberührt in der Frucht umschlossen. So gelangt es völlig rein und naturbelassen in Ihren Körper.

Die Avocado verringert sämtliche Risikofaktoren, die zu Herz-Kreislauf-Problemen, zu Osteoporose, Krebs und Entzündungen führen könnten.

Esse daher am besten täglich ein bis zwei Avocados. Die buttrigen Früchte sättigen so stark, dass sie dafür sorgt, dass Du automatisch kleinere Mengen der üblichen weniger gesunden Sattmacher isst (Brot, Teigwaren) und auch kleinere Mengen anderer Fette.

Du benötigst zum Beispiel weniger Butter (probiere zerdrückte Avocados mit etwas Salz und Pfeffer auf dem Brot). Auch zu Kartoffeln schmecken Avocados mindestens ebenso gut wie Butter.

 

Für einen umwerfenden Glanz Ihres Haars kann die Avocado zusammen mit Olivenöl, etwas Honig und Zitronensaft sorgen. Sie ergibt eine tolle Haarmaske, die man eine Stunde einwirken lässt und dann gründlich ausspült.

 

10. Oregano

Oregano gehört auf keinen Fall nur auf Pizza und in die Pasta-Sauce, sondern schmeckt einwandfrei im grünen Smoothie oder gehackt aufs Brot mit Avocado. Oregano ist lecker im Salat, in jedem Auflauf und auch in fast jeder Suppe.

Oregano sorgt für Ordnung und Sauberkeit in Deinem Körper. Er wirkt als natürliches Antibiotikum und befreit bei Parasitenbefall. Auch bei Pilzinfektionen gehört der Oregano zu den natürlichen Maßnahmen.

 

 

 

Dein LymphCare Team