Apparative Therapie

Zusätzlich zur Manuellen Lymphdrainage kann die sogenannte „Apparative intermittierende Kompression“ eine unterstützende Maßnahme in der Klinik oder Praxis oder auch für zu Hause sein. Es handelt sich hierbei um ein- bis mehrkammerige (bis zu 12 Kammern), doppelwandige Bein-, Arm-, Hüft- oder Hosenmanschetten, die je nach Ausführung und Pumpe Druck von 12 bis 200 mmHg aufbringen. Die Behandlungsmanschetten der Mehrkammersysteme unterscheiden sich in der Anzahl der einzelnen Luftkammern. Die eingearbeiteten Luftkammern erzeugen eine Druckwelle von unten nach oben. Insbesondere bei Lymphödemen, die im Fuß bis zum Unterschenkel oder in der Hand bis zur Mitte des Arms ausgeprägt sind, kann das eine wirksame Maßnahme sein. Denn der Wirkmechanismus der AIK ist, wie Studien zeigen, Gewebsflüssigkeit nach zentral, hin zur Körpermitte, zu verschieben.

Neben den aufwändigeren Geräten für Kliniken und Praxen gibt es auch Heimgeräte, die vom Patienten selbst bedient werden können. Der Arzt kann diese verordnen. Die „AIK“-Geräte sind Hilfsmittel und sind im offiziellen Hilfsmittelverzeichnis gelistet. Wie es generell bei Hilfsmitteln der Fall ist, muss für die Kostenübernahme durch die Krankenkasse zunächst ein Kostenvoranschlag, in der Regel vom Sanitätshaus, eingereicht werden.

 

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